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„Es ist doch gar nichts passiert, oder?“

Sichtbar sind nur ein paar wirklich kleine Kratzer an meinem Motorrad, die gut wegpoliert werden können. Und das kleine Stück an der Fußraste, welches abgesprungen ist, ist auch nicht so wild.

Bei mir ist noch alles dran, mir ist nichts passiert „Gott sei Dank“.

Also: Aufstehen, Krone richten, weiter gehts …

Jeder, der schonmal gefallen ist, ob vom Pferd, vom Fahrrad oder auch einen „Umfaller“ mit dem Motorrad, weiß, dass man sich sofort wieder draufsetzen und weitermachen soll.

Klar, das ist ganz leicht. Voll easygesagt!

Doch was ist, wenn die Gedanken und Gefühle einem einen Streich spielen? Wenn das sofortige wieder draufsetzen nicht so einfach funktioniert?

So ging es mir im letzten Jahr mit meinem Motorrad. Nach dem 1. Umfaller
(Für alle Nicht-Motorradfahrer: Ein Umfaller passiert in der Regel im Stand. Z.B. weil der Untergrund, auf dem man zu stehen kommt, sehr schräg ist und „frau“ das Motorrad nicht aufrecht halten kann 😉) habe ich mich wieder aufs Moped gesetztund weitere ging es. Zwar zuerst etwas unsicher, aber irgendwie bin ich dann weitergefahren und auch angekommen. Doch scheinbar saß die Unsicherheit sehr tief, so dass mir eine sehr ähnliche Situation kurz darauf nochmal passiert ist. Auch wieder nix Schlimmes und ich bin auch weitergefahren … es lief sogar dann sehr gut.

Bis, ja – bis ich an eine Straßensituation gekommen bin, die meine Erinnerungen an die beiden Umfaller geweckt hat.

Und dann ging gar nichts mehrim wahrsten Wortsinn. Ich saß wie versteinert auf meinem Motorrad und konnte und wollte mich keinen Millimeter mehr bewegen. Stockzustand mitten auf der Straße. Auch nicht besser als so ein Umfaller 😉.

Nachdem ich irgendwann mein Moped und mich an den Straßenrand geschoben habe, war hier Ende für mich. Ich habe mein Motorrad keinen Millimeter mehr bewegt.
Schluss, aus und vorbei … auch wenn das Motorrad erst vor kurzem neu gekauft wurde.

❓War es das mit dem Motorrad fahren?
❓Bin ich zu doof dafür?
❓Warum passiert das mir?

Fragen über Fragen, die mir durch den Kopf geschossen sind.

Und natürlich in der Situation keine Fragen, die hilfreich warensondern nur solche, die mich noch weiter runtergezogen haben

Doch so leicht bin ich nicht kleinzubekommen. Also galt hier: Aufstehen, Krone richten, weiter gehts … Nein, erstmal nicht mit dem Motorrad, sondern nur mit meinem Mindset.

✔️ Alles ist immer für irgendwas gut.

Auch das ist oft leichter gesagt, als getan. Doch habe ich dieses tiefe innere Urvertrauen in genau diesen Satz!

Also durfte ich erstmal daran arbeiten, für was das alles gut ist.

✔️ Welche positive Absicht hinter meinen Ängsten liegen.
✔️ Wie ich zukünftig mit der Gesamtsituation umgehen möchte.
✔️ Warum ich überhaupt mit dem Motorradfahren angefangen habe.
✔️ Was mir das bedeutet und ob ich darauf verzichten möchte.
✔️ Falls ja, wie bekomme ich ein „Ersatz-Warum“ hin.
✔️ Falls nein, was muss anders sein, damit ich mich wieder aufs Motorrad setze.

Fragen über Fragen, die nicht nur nach so einer Umfall-Situation relevant sind.

Denn genauso wie es mir mit dem Motorrad gegangen ist, geht es ja auch oft im Abenteuer Selbständigkeit zu:

✔️ Man fällt mit einem neuen Produkt „um“
✔️ Eine hohe Investition scheint sich nicht bezahlt zu machen
✔️ Man zieht immer wieder die gleichen Situationen an, die extrem herausfordernd sind
✔️ Und der gewünschte Erfolg bleibt aus.

Immer wieder machen die eigenen Gedanken Purzelbäume und „zaubern“ Ängste und Zweifel hervormal mehr, mal wenigerje nach Situation. Und irgendwie bleibt man dadurch in einer Art Schockstarre hängen. Wahrscheinlich im Business nicht mitten auf der Straße 😉 . Doch oft irgendwo mittendrin und gibt dann auf.

SCHADE!

Dochdas weißt Du wahrscheinlich 😉. Der einzige, der das ändern kann, bist Du

Wenn Du Unterstützung darin bekommen möchtest, lad Dir gern das Workbook „Erfolgreicher Dreiklang im Business“ runter. Dort dreht sich alles um die Themen: StrategieTechnikMindset

 

Denn mittlerweile fahre ich wieder sehr gern Motorradmit welcher Strategie ich das geschafft habe, erzähle ich Dir im nächsten Blogartikel.

Nadine Krachten